Covidioten in der "Zeit"

Vor zwei Wochen wur­den hier schon ein­mal die Worte Bertolt Brechts zitiert

»Es wech­seln die Zeiten. Die rie­si­gen Pläne
Der Mächtigen kom­men am Ende zum Halt.«

Denn davon kann man aus­ge­hen: Die Herrschenden sind noch in der Lage, über Gehirnwäsche und Zwangsmaßnahmen eine Angststimmung auf­recht­zu­er­hal­ten. Ihre gro­ßen Impfpläne, mit denen sie die Menschen noch zum Gehorsam brin­gen, wer­den aber schei­tern. Die Impfstoffe gera­ten jeden Tag mehr in Verruf, die leicht­fer­ti­gen Zulassungsverfahren wecken Erinnerungen an ande­re Impfkampagnen, dar­über hin­aus wer­den sie es schon orga­ni­sa­to­risch nicht hin­be­kom­men, auch nur die Impfwilligen zu versorgen.

Ja, sie haben die Macht, Zwang aus­zu­üben, und sie ver­fü­gen über ein Medienkartell, das die Begleitmusik lie­fert. Zugleich ver­schär­fen sich die Widersprüche in den eige­nen Reihen. Denn das gegen­wär­ti­ge Corona-Management stellt eine Bedrohung für zahl­rei­che Branchen dar, die nicht für die Superprofite von Pharmakonzernen in den Ruin getrie­ben wer­den wol­len. Es wach­sen die Sorgen, daß undurch­schau­ba­res Regel-Chaos nicht ver­mit­tel­bar bleibt und das müh­sam auf­ge­bau­te Bild der "frei­heit­li­chen Demokratie" nach­hal­ti­gen Schaden nimmt.

Überrascht neh­men sie zur Kenntnis (wenn auch eher zurück­hal­tend dar­über berich­tet wird), daß allein in Frankreich Hunderttausende gegen den Abbau fun­da­men­ta­ler Grundrechte rebel­lie­ren. Das wer­den ganz über­wie­gend kei­ne ver­schriee­nen "Corona-LeugnerInnen" gewe­sen sein. Und doch wird sich in den Massenprotesten der Frust über törich­te Ausgangssperren, das welt­weit größ­te Mißtrauen in Impfungen, das Wissen um ein bewußt aus Profitgründen zer­stör­tes Gesundheitssystem ver­mengt haben mit der Wut auf Polizeigewalt und staat­li­che Zensurmaßnahmen.

Und auch hier­zu­lan­de greift das Zerrbild von Nazis und Aluhüten nicht mehr so, wie erhofft. Die Proteste neh­men kein Ende, gericht­li­che Schritte gegen die PCR-Tests begin­nen, WissenschaftlerInnen gehen nun auch offi­zi­ell gegen deren feh­ler­haf­te Begründung vor. Christian Drosten scheint aus der Schußlinie genom­men zu sein – anschei­nend waren sein immer pein­li­cher vor­ge­tra­ge­ner Alarmismus und die offen­kun­di­ger wer­den­den Widersprüche sei­nes Promotionsverfahrens Auslöser dafür.


Es ist an der Zeit, auch die Wortwahl des Mainstreams gegen ihn selbst zu rich­ten. Verschwörungstheoretiker sind sie, wenn sie den brei­ten Unmut gegen Lockdown und Maßnahmen fins­te­ren geheim tagen­den Kreisen aus Reichsbürgern und inzwi­schen sogar aus­län­di­schen Geheimdiensten zuschrei­ben. Sie sind es, die Wissenschaft leug­nen, wenn ihre Erkenntnisse denen ihrer Gurus zuwi­der lau­fen. Sie glau­ben noch den lächer­lichs­ten "Fakten-Checkern" und ihren immer wie­der gleich ablau­fen­den Verfahren, Fakten damit zu wider­le­gen, daß Drosten und eine klei­ne Gang von Hörigen doch etwas Anderes erkannt haben wol­len. Sie schi­cken dro­gen­ge­schä­dig­te ver­meint­li­che Experten vor die Kameras und ver­trau­en der Macht der Wiederholung.

»Als "Covidiot" wer­den Menschen bezeich­net, die sich nicht an Gesundheitsempfehlungen hal­ten, die den Ernst der Coronakrise igno­rie­ren, die die Gesundheit ande­rer in Gefahr brin­gen und die in gro­ßen Mengen hamstern.«

So defi­niert ein selbst ernann­tes Portal bedeutungonline.de den Begriff. Wir wis­sen nicht, was die 9 Menschen hams­tern, die auf zeit.de am 26.11. gemein­sam – hof­fent­lich mit Mindestabstand beim Schreiben – einen Beitrag "So schnell ver­brei­tet sich das Coronavirus in Innenräumen" ver­öf­fent­lich­ten. Sie leug­nen dort Gesundheitsempfehlung ("Frische Luft, Bewegung, Stärkung des Immunsystems"), machen den Ernst der Coronakrise mit lächer­li­chen inter­ak­ti­ven Grafiken zum Gespött und brin­gen durch Panikmache die Gesundheit ande­rer in Gefahr. Wir kön­nen dort Solches sehen:

20 Antworten auf „Covidioten in der "Zeit"“

  1. Als Fragen: Was kommt denn nach dem Sieg der klu­gen, auf­ge­klär­ten BürgerInnen über die "Merkel-Corona-Diktatur"? Was sind denn die Vorschläge die­ses lin­ken Blogs? Also auch mal kon­kret für Schulen, Altersheime, Betriebe? Gibt es nach der Vorstellung von aa das Corona-Virus und wie soll der Umgang damit sein?

    1. "Gibt es nach der Vorstellung von aa das Corona-Virus und wie soll der Umgang damit sein?"
      Ein erneu­ter geis­ti­ger Höhenflug, gnä Frau!

      1. Ach, für vie­le ein­fa­che Menschen, zu denen ich auch zäh­le, ist der zwei­te Teil der Frage exis­ten­zi­ell. Ich will auch ger­ne "gnä­dig" im Sinne von mil­de, nach­sich­tig sein, wür­de dann aber herz­lich bit­ten, die Al­le­g­ro­form kor­rekt zu notie­ren, also mit einem Auslassungszeichen: gnä' Frau.

    2. Es gibt über 60 bekann­te Arten des Coronavirus seit vie­len Jahren. Der "neue" ver­hält sich nicht anders als die ande­ren vorher:
      http://www.travelmedicus.com/cov-id19/index.php

      Anstatt die Risikogruppen zu schüt­zen wer­den Gesunde als "Asymptomatisch Kranke" behan­delt (die es mit gro­ßer Wahrscheinlichkeit nicht gibt) und mit einem Test für Krank erklärt, der – 1 Genabschnitt wird getes­tet in 45 Zyklen – bei jedem etwas fin­det, denn jeder Mensch trägt Viren, auch sol­che, die ihm nüt­zen und ohne die er nicht sein kann.

    3. Zuerst müs­sen die kor­rup­ten Verbrecher vor Gericht, auch ihre Helfershelfer in den (sozia­len) Massenmedien. Mein dring­lichs­ter Wunsch ist, dass die­se Leute zur Rechenschaft gezo­gen wer­den. Gleichzeitig müs­sen wir die Grundrechte und die Demokratie neu imple­men­tie­ren, damit der­ar­ti­ges nie wie­der passiert.
      Die Bekämpfung von Virengefahren kön­nen wir getrost Fachleuten wie Dr. Wolfgang Wodarg über­las­sen. Der schlimms­te aller Viren ist die Korruption!

  2. Herzlichen Glückwunsch zur "ers­ten Million" und wei­ter so! Zum Geleit und zur Motivation ein paar wei­te­re Worte von Bertolt Brecht:

    "Von den Großen die­ser Erde
    mel­den uns die Heldenlieder:
    Steigend auf so wie Gestirne
    gehn sie wie Gestirne nieder.
    Das klingt tröst­lich, und man muss es wissen.
    Nur: für uns, die sie ernäh­ren müssen
    ist das lei­der immer ziem­lich gleich gewesen.
    Aufstieg oder Fall: Wer trägt die Spesen?

    Freilich dreht das Rad sich immer weiter
    dass, was oben ist, nicht oben bleibt.
    Aber für das Wasser unten heißt das leider
    nur: Dass es das Rad halt ewig treibt.

    Ach, wir hat­ten vie­le Herren
    hat­ten Tiger und Hyänen
    hat­ten Adler, hat­ten Schweine
    doch wir nähr­ten den und jenen.
    Ob sie bes­ser waren oder schlimmer:
    Ach, der Stiefel glich dem Stiefel immer
    und uns trat er. Ihr ver­steht: Ich meine
    dass wir kei­ne andern Herren brau­chen, son­dern keine!

    Freilich dreht das Rad sich immer weiter
    dass, was oben ist, nicht oben bleibt.
    Aber für das Wasser unten heißt das leider
    nur: Dass es das Rad halt ewig treibt.

    Und sie schla­gen sich die Köpfe
    blu­tig, rau­fend um die Beute
    nen­nen and­re gie­ri­ge Tröpfe
    und sich sel­ber gute Leute.
    Unaufhörlich sehn wir sie ein­an­der grollen
    und bekämp­fen. Einzig und alleinig
    wenn wir sie nicht mehr ernäh­ren wollen
    sind sie sich auf ein­mal völ­lig einig.

    Denn dann dreht das Rad sich nicht mehr weiter
    und das heit­re Spiel, es unterbleibt
    wenn das Wasser end­lich mit befreiter
    Stärke sei­ne eig­ne Sach betreibt."
    (Die Ballade vom Wasserrad)

  3. Yup. Schoen zusammengefasst. 

    Die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Vielleicht moe­gen all die vie­len evi­denz­ba­sier­ten Aussagen doch helfen
    unse­re Herrscher wie­der auf den Boden der Realitaet zu kommen.
    Genug vom Rausch der Macht.

  4. Sehr schön. Diese Entwicklung macht Mut, auch wenn ich die Hälfte mei­nes Freundeskreises und mei­ner Familie an das Coronaregime ver­lo­ren habe.

    Worauf bezog sich die­ses? "Sie schi­cken dro­gen­ge­schä­dig­te […] Experten vor die Kameras […]"

    1. "auch wenn ich die Hälfte mei­nes Freundeskreises und mei­ner Familie an das Coronaregime ver­lo­ren habe."

      An das Regime oder an Corona?

      Man soll­te viel mehr auf das ach­ten, was "Corona" zuge­schrie­ben wird, tat­säch­lich aber eine Mischung ist, die sich lan­ge schon auf­ge­baut hat:
      – Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen
      – nos­o­ko­mia­le Infektionen durch man­geln­de Hygiene
      – iatro­ge­ne Schäden und Tode durch feh­ler­haf­te Behandlung

      Die meis­ten Todesfälle gab es in Pflegeheimen und Krankenhäusern – war­um? Selbstverständlich, weil die Leute, die dort sind, nor­ma­ler­wei­se anfäl­li­ger sind. Maßnahmen, die tau­gen, hät­ten die­sen Missstand bekämpft, anstatt gesun­den Passanten Desinfektionsmittel anzudrehen.

  5. Wir sind Menschen und ana­lo­ge Wesen. Wer da mit Gentechnologie an der Schöpfung mani­pu­lie­ren will, meint es nicht gut mit der Menschheit. Empörung ist not­wen­dig. Direkte Demokratie, die Liebe zum Leben, das Vertrauen zuein­an­der in ana­lo­ger Freiheit. Gemeinsam sind wir stark und kön­nen die­sen Covid Impfwahnsinn ver­hin­dern. Politik statt Technologie. Diese letz­ten 9 Monate for­mu­lie­ren den immer lau­ter wer­den­den Schrei nach Humanismus. Noch ist er zu lei­se, aber wir wer­den täg­lich mehr. Vinceremos!

    1. Es gab schon immer Größenwahnsinnige.…vom Turmbau zu Babel bis heute.
      Was fehlt die­sen Menschen?
      Respekt vor der Schöpfung, Demut, Ehrfurcht und das Wissen, dass sie nichts wissen.
      Hochmut kommt vor dem Fall und die Hoffnung stirbt zuletzt.…..also durch­hal­ten und nicht beir­ren lassen.

  6. Die Beitrage sind Spitze !
    Einige Kommentare auch.
    Einige weni­ge Kommentare dage­gen nicht.

  7. Was wür­de Helmut Schmidt als ehe­ma­li­ger Herausgeber der"Zeit"
    heu­te wohl sagen? Ich zitie­re ihn anhand der am 11.11.2020 auf Phönix gesen­de­ten Sendung"Mensch, Helmut",Minute 49:
    "Ich wer­de als alter Mann not­falls mit den Fäusten auf den Gegner los­ge­hen, wenn jemand in mei­nem eige­nen Lande die Rechte der Person, dieMenschenrechte besei­ti­gen will".

  8. Nichts gegen Herrn Schmidt, aber das ist alles schnell dahin­ge­sagt, solan­ge man nichts tun muss.
    Jetzt, wo es brennt, sind die Repressalien mas­siv und die Aufrechten folg­lich wenige.

  9. WENN das offi­zi­el­le Narrativ stimmt, wird die GROKO von COVIDIOTEN gebil­det, wel­che es nicht geschafft haben, in einem hal­ben Jahr die erfor­der­li­chen Beatmungskapazitäten zu schaffen.

    Aber das offi­zi­el­le Narrativ stimmt nicht und die Machthaber han­deln kriminell.

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