Euromomo: Normale Sterblichkeit in Europa

»Euromomo (auch EuroMomo; Eigenschreibweise meist EuroMOMO oder EUROMOMO) ist seit Ende der 2000er Jahre ein Projekt zur fort­lau­fen­den und zeit­na­hen Überwachung der Übersterblichkeit gro­ßer Teile Europas. Ihm sind inzwi­schen 18 euro­päi­schen Staaten, die vier Landesteile des Vereinigten Königreiches sowie die zwei deut­schen Bundesländer Berlin und Hessen ange­glie­dert.« Wikipedia

3 Antworten auf „Euromomo: Normale Sterblichkeit in Europa“

  1. Das sieht inzwi­schen – wie zu erwar­ten war – wie­der etwas anders aus. Das wöchent­li­che EUROMOMO-Bulletin, das man lesen soll­te, ver­weist auch schrift­lich auf Übersterblichkeit in den unter­such­ten Zeiträumen, macht aber auf eine even­tu­ell ver­zö­ger­te Registrierung der aktu­el­len Zahlen der jeweils ver­gan­ge­nen drei Wochen auf­merk­sam. Graphen und Karten der Kalenderwochen 12–14 2020 spre­chen eine deut­li­che Sprache. Ich könn­ten mir vor­stel­len, dass die bei­den erfass­ten bun­des­deut­schen Gebiete (Hessen und Berlin) in ein bis zwei Wochen auch eine erhöh­te Sterblichkeit bele­gen. Man kann über Sinn oder Unsinn von Maßnahmen dis­ku­tie­ren. Aber lau­fen las­sen soll­te man das Ganze dann doch lie­ber nicht, oder ;-)?

    1. Ich habe mich immer kor­rekt an die Maßnahmen gehal­ten, trotz­dem hal­te ich die Maßnahmen für unverhältnismäßig.
      Zwei Studien – eine Militärstudie in den USA und einer Stanford-Studie des Professors für Medizin (Fachgebiete Epidermiologie, Bevölkerungsgesundheit, bio­me­di­zi­ni­sche Wissenschaft und Statistik) John Ioannidis – bele­gen, dass die Sterbezahlen in den Orten mit den här­te­ren Maßnahmen (Masken / Lock-Downs) höher ist.
      Dies ist durch­aus nach­voll­zieh­bar, wenn Krankheiten wie Krebs und Herzinfarkte nicht mehr zeit­nah behan­delt wer­den, Menschen ihre Existenzen ver­lie­ren ohne den vom Staat ver­spro­che­nen Ausgleich zu erhal­ten, Menschen psy­chisch erkran­ken bis hin zum Suizid und alte Menschen, die von ihren Angehörigen und jeder letz­ten Lebensfreude iso­liert wer­den, ihren Lebenswillen verlieren.
      Meiner Meinung nach ist das eine Art Triage sei­tens unse­rer Bundesregierung, eini­ge wer­den geschützt, dafür ster­ben vie­le andere.

  2. Medien Pandemie nichts weiter.
    Jeden Tag ster­ben 19.000 Kinder an
    Hunger!!!
    Das ist eine Pandemie und niemanden
    interessierts

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