Halberstadt setzt sich an die Sp®itze, 101-Jährige vor Corona gerettet

Der Stachanow-Pfleger Tobias Krüger vom Seniorenzentrum Krüger hat das Plansoll schon vor dem offi­zi­el­len Impfstart erfüllt. "Die 101 Jahre alte Edith Kwoizalla [wur­de] als ers­te Bewohnerin geimpft. Beobachtern zufol­ge nahm sie den Pieks gelas­sen und mit einem Lächeln hin­ter dem Mund-Nasen-Schutz ent­ge­gen", ist auf t‑online.de zu erfahren.

https://www.t‑online.de/nachrichten/panorama/id_89109266/corona-krise-edith-kwoizalla-erhaelt-erste-corona-impfung-in-deutschland.html

Update: In Halberstadt muß­te drin­gend gehan­delt wer­den. Laut RKI lie­gen im Landkreis Harz, zu dem der Ort gehört, bereits 46 Fälle von "an und mit" Corona Verstorbenen vor. Das sind schließ­lich 0,02% der 213.310 EinwohnerInnen.

8 Antworten auf „Halberstadt setzt sich an die Sp®itze, 101-Jährige vor Corona gerettet“

  1. " Beobachtern zufol­ge nahm sie die ers­te mensch­li­che Zuwendung nach 101 Jahren Lockdown mit einem Lächeln hin­ter dem Mund-Nasen-Schutz entgegen "

    1. Das dach­te ich auch und hab's bei SPON so hin­ge­schrie­ben. Vermutlich wird als Wirtschaftsminister noch die Wurstfabrik in Halberstadt einen Besuch abstatten. 🙂

    2. Genau das war auch mein ers­ter Gedanke, Altmayer küm­mert sich jetzt per­sön­lich! Wenn es so wäre, naja, Bestünde zumin­dest Hoffnung dass das ein rich­ti­ger "Schuss in den Ofen" wird, wie 2009.
      Man soll die Hoffnung nicht aufgeben…

  2. Das ist es, was die alten Menschen brau­chen, die (Schutz) Impfung, die kei­ne Verbesserung der Pflege und des Umganges mit den alten Menschen bringt.
    Senioren schüt­zen, durch Nähe und reden, Ängste neh­men und Bedingungen für einen ruhi­gen und stress­frei­en Lebensabend schaf­fen, wäre zwar bedürf­nis­ge­recht, aber nicht ökonomisch.
    Was mag sie wohl den­ken, wenn sie sich den Erwartungen fügt und den Piecks über sich erge­hen lässt? Ich wün­sche ihr, dass kei­ne Nebenwirkungen auftreten.

  3. Bei alten Menschen kann man kei­ne Langzeit-beob­ach­tun­gen machen, kei­ne Folgen bei Schwangerschaft fest­stel­len und als Todesfolgen könn­ten immer ande­re Gründe ange­führt werden.…
    Diese Generation ist es noch eher gewohnt zu gehor­chen und haben sie in den Heimen wohl wirk­lich die Möglichkeit Nein zu sagen?

  4. Bin ich jetzt zu krea­tiv wenn ich das so schreibe:
    Halberstadt im Harz in Sachsen Anhalt?
    (Man beach­te die Anfangsbuchstaben der Hauptwörter)
    Und war­um fan­gen die frü­her an als vor­ge­se­hen, so kommt man natür­lich auf die Titelseiten.
    Ist das jetzt was gutes oder woll­te da jemand warnen?
    Was ver­impft wur­de kann man ja von außen nicht beurteilen.

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