"Pseudo-Experten": Drosten diffamiert namhafte Kollegen von Harvard, Oxford und Stanford

Unter obi­gem Titel liest man auf de.rt.com zu der neu­en Drosten-Kampagne.

»Einmal wöchent­lich wird ein Podcast mit dem in Deutschland sehr bekann­ten Virologen Christian Drosten ver­öf­fent­licht. Diesmal nahm er sich die Wissenschaftler der soge­nann­ten Great-Barrington-Erklärung zur Brust. Laut dem Virologen han­de­le es sich bei den renom­mier­ten Kollegen um "Pseudo-Experten".«

https://twitter.com/me_josia/status/1379366771988250624

26 Antworten auf „"Pseudo-Experten": Drosten diffamiert namhafte Kollegen von Harvard, Oxford und Stanford“

    1. @some1
      Irgendwie passt es ins Bild, aber ermu­ti­gend sind die­se Zusammenhänge nicht.
      Es wirkt fast so als ob alle rele­van­ten natio­na­len, beson­ders aber die inter­na­tio­na­len Institutionen (mehr oder wei­ni­ger) geka­pert wurden.
      Natürlich star­tet man eine ris­kan­te Operation erst dann, wenn alle Schlüsselpositionen besetzt und bes­ten­falls abge­si­chert sind. Vorbereitungszeit war schließ­lich auch kei­ne limi­tier­te Ressource

      1. @T.T.
        Die Sache ist exzel­lent vor­be­rei­tet, auch oder gera­de weil am ande­ren Ende über­wie­gend grau­en­haf­te Trottel sit­zen. Die Opferung der Trottel ist ein­ge­preist – ihre Funktion ist Chaos bewir­ken, und dar­in sind sie sehr erfolgreich. 

        Wenn sie mal weg sind, ste­hen (über­wie­gend) die auf den Trümmern, die auch kei­ne Ahnung und kei­nen eige­nen Plan haben und am Ende genau­so auf wie­der jene ange­wie­sen sein wer­den, die lie­fern kön­nen, was sie brauchen.

        https://www.freitag.de/autoren/gunnar-jeschke/der-unscheinbare
        Eine tref­fen­de Story, wie ich finde.

        1. @ some1
          Der Text ist krass – das ist zumin­dest die Dimension der Bedrohung von der ich auch ausgehe.
          Die ange­deu­te­te Hilflosigkeit hal­te ich aber für übertrieben.
          Im Sinne einer Psy Ops kam mir ein Gedanke:
          Durch den Text wird die Botschaft "Widerstand ist zweck­los" im Subtext vermittelt.
          Eine Form der Zersetzung nach dem Motto:
          "Wir sind so krass über­le­gen, ver­sucht es erst gar nicht"
          Es gibt kei­nen Notausgang, den­ken wir lie­ber positiv …

  1. Nix neu­es von Dr. Drostenstein.
    Dieser Scharlatan gehört end­lich vor Gericht gestellt und dann hin­ter Gitter.

  2. Kann den end­lich mal einer in eine KI hoch­la­den, dass wir Menschen end­lich Ruhe vor die­sem Pudel haben?

  3. Wie heißt es so schön: „Getroffene Hunde bel­len am lautesten“
    Oder auch,
    "Wer am meis­ten Dreck am Stecken hat, schreit am lautesten"
    Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

  4. sehr schön. Besser als rt.

    Und das Original:
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/coronaskript282.pdf
    (hal­ten das nur noch RussInnen aus?)

    Gutes Zeichen: der Podcast ist schon über eine Woche alt, und (fast) nur sei­ne Fans haben ihn wohl dies­mal gehört.
    [sogar AA hat schon auf­ge­ge­ben, wahr­schein­lich zu vie­le Stilblüten und zu wenig Cognac zum Runterspülen im Schrank].
    z.B. nur Seite 5: das Lob des treu­en Publikums: "Leuten, die inten­si­ver über die Dinge nach­den­ken und die sich die Zeit neh­men, so einen Podcast hier zu hören", die "frap­pie­ren­de Erscheinung", die "Pseudoexperten. Die sind alle nicht aus dem Fach, haben sich aber über infek­ti­ons­epi­de­mio­lo­gi­sche Themen laut geäu­ßert" (WER ist denn jetzt "aus dem Fach"? Lauterfach? Virologe Dr.osten? Physikerin Priesemann? Genügt, wenn man "expo­nen­ti­el­les Wachstum" unfall­frei zitie­ren kann?) …

    Weiter im Text: mehr als nur eine simp­le Selbstentlarvung.
    Einer der älte­ren Hüte ist die "ganz absichtlich"e Diffamierung von jemand, der "schon lan­ge Zeit im Ruhestand" ist.
    Eine wei­te­re Pointe: die "Präsentation der Pandemie in den Medien", wo "wir" die­ses "Pseudoexperten" haben. "Ich glaube,
    die­se Vorstellung müs­sen wir nicht wei­ter bespre­chen" (tou­ché!).
    "Es gibt die­je­ni­gen Experten, die ger­ne im Fernsehen
    prä­sen­tiert wer­den." (wie schön, dass er so beschei­den gewor­den ist … oder belei­digt, weil er auf den Drittliga-Podcast aus­wei­chen muss?).

    Und noch ein biss­chen Pseudo-Wissenschaft:
    PLURV (Pseudo-Experten, logi­sche Trugschlüsse, uner­füll­ba­re Erwartungen, Rosinenpickerei und Verschwörungstheorien)

    "P" fällt (s.o.: bis zum Beweis des Gegenteils) auf ihn selbst und die­je­ni­gen zurück, die er bis zum letz­ten Genschnipsel ver­tei­digt: Priesemann&Meyer-Herrmann et al.
    Hm – "darf" ein Virologe sich eigent­lich (auch) als Epidemiologe äußern? Und ein Physiker als bei­des? Oder gilt ein alter Epidemiologe in Epidemiologie als gerin­ger qua­li­fi­ziert als ein jun­ger Virologe oder PhysikerInnen, "die ger­ne im Fernsehen
    prä­sen­tiert wer­den". Gar mit "Professoren- und Doktortitel, aber in einem ande­ren Fach?" 

    "L": man neh­me nur die­je­ni­gen aus der Liste der 61 https://catalogofbias.org/biases/
    die in "sei­nen" am liebs­ten zitier­ten "Studien" aus­zu­schlie­ßen sind (Grobe Schätzung: das dürf­ten weni­ger sein als die, die man nicht aus­schlie­ßen kann).

    Das "U": Hm. WAS genau will er noch­mal "wis­sen­schaft­lich bewei­sen" oder gar wider­le­gen, was aber nicht geht?? 

    Das "R" fin­det sich (auch) nach "PC" und 

    beim "V" muss es sich wohl um eine (von ihm per PCR mit ct > 50 nach­ge­wie­se­ne ?) Verschwörung von "Leute(n), die schon lan­ge Zeit im Ruhestand sind" gegen ihn han­deln – und ange­sichts sei­ner Popularität vor Neid ergrauten.

    1. >>Oder gilt ein alter Epidemiologe in Epidemiologie als gerin­ger qua­li­fi­ziert als ein jun­ger Virologe<<

      Ich hat­te mir bis­her nicht die Mühe gemacht, das sta­tis­tisch zu erfas­sen, aber gefühls­mä­ßig ist es in der Tat so, dass die kla­ren Worte zu den "Maßnahmen" von Leuten im Ruhestand kom­men. Ich brin­ge das mit der Überlegung in Verbindung, dass es für die jün­ge­ren, etwa einen Streeck, dabei auch um ihren Job und damit um ihre Existenz geht.
      Schön, dass Drosten mei­ne Beobachtung teilt.

  5. Statt sei­ne Zeit mit die­sem däm­li­chen Podcast zu ver­trö­deln soll­te Hr. DrOsten lie­ber das von einem Gericht auf Antrag der Rechtsanwältin Beate Bahner gefor­der­te Gutachten zur Eignung des PCR-Tests zum Nachweis von Infektionen vorlegen.
    Damit könn­te er end­lich für Klarheit sor­gen und alle Pseudoexperten aus dem Feld schla­gen. Oder sehe ich das falsch?

  6. Ich las erst "'Pseudo-Experte' Drosten dif­fa­miert nam­haf­te Kollegen von Harvard, Oxford und Stanford".

    Muss wohl eine Art Freudsche Fehlleistung gewe­sen sein.

  7. Ich habe vie­len Experten die nicht Drostens Meinung sind zuge­hört. Nicht ein ein­zi­ges Mal habe ich erlebt, dass sie per­sön­lich gewor­den sind. Es ging ihnen immer um die Sache. Drosten beweist hier sei­nen im Grunde unwis­sen­schaft­li­chen Geist. Ziemlich erbärmlich.

    1. Ja, so ist er, der Drosten. Mein Eindruck ist fast einem Jahr: Ziemlich dünn­häu­tig der Typ. Und er scheint Wahrnehmungsstörungen zu haben. Die Kritiker sei­nes Kurses sind in den alter­na­ti­ven Medien und sobald jemand ein Interview mit ihnen führt, führt das zur Löschung des Videos oder des gesam­ten Kanals, wie man bei Reitschuster erle­ben konn­te. Schaltet man die Glotzkiste ein, sieht man: Meyer-Hermann, Priesemann, Brinkmann, Lauterbach… also genau jene, die mit Drosten auf einer Wellenlänge liegen.

      Oder Rezo meint, man wür­de "die Wissenschaft" igno­rie­ren bzw. Drosten. Drosten & Fans sind doch jene, die an Donna Angelas Ohr hän­gen. Nicht Wodarg und Bhakdi sind die Kanzlerinnenflüsterer.

      Ich fin­de die­se Wahrnehmungsstörungen sehr frap­pie­rend. Man lebt in sei­ner eige­nen Welt.

      Ich nut­ze kaum noch GEZ-Medien und Fernsehen im Allgemeinen. Vom Privatfernsehen bin ich seit 2003 absti­nent. Den Deutschlandfunk kann man auch nicht mehr hören, aber ich höre ihn noch: Morgens, im Halbschlaf zwi­schen 6 und 7 Uhr. Informiere ich mich akti­ve über Achse, Tichy, Reitschuster und Corodok, schla­ge ich den Kopf zusam­men ob der vie­len wirt­schaft­li­chen Verwerfungen, die die gan­ze Lockdownerie kos­tet. Aber das, was zwi­schen 6 und 7 im DLF gebracht wird, ist 'ne Weltuntergangsstimmung wegen des Lockdowns. Ich fin­de das ganz selt­sam. Die tat­säch­li­chen Sorgen der Menschen, die jetzt vor dem Ruin ste­hen (nicht wegen des Virus, son­dern wegen der Lockdowns), kom­men da nicht vor.

      Welches Bild mag das rich­ti­ge sein? Ich den­ke das, was ich akti­ve mit­re­cher­chie­re, ganz für mich, auf Seiten wie coro­dok, Achse, Tichy und Reitschuster. Ich schaue auch auf SPON nach und lese, was die Gegenseite macht. Die haben sich sehr häu­fig wider­spro­chen und sie brin­gen Argumente, die eigent­lich nicht trag­fä­hig sind, wenn es denn heißt, Studien hät­ten erge­ben, dass Lockdown der Wirtschaft bil­li­ger kommt als das Virus lau­fen zu las­sen. Mit ande­ren Worten: Man ent­schließt sich aktiv dazu, Menschen über die Klinge sprin­gen zu las­sen (Hoteliers, Gastronomen usw.), um in Summe bes­ser da zu ste­hen. Genau das ver­bie­tet aber unse­re Verfassung. Die T4-Aktion wur­de ja auch damit begrün­det, es wäre güns­ti­ger für die Gesamtgesellschaft, Behinderte umzu­brin­gen. Jaja, ich weiß: Nazivergleich. Aber das Grundgesetz wur­de vor dem Hintergrund der Schrecknisse der Nazi-Diktatur geschaf­fen. Nicht umsonst steht die Würde des Menschen an ers­ter Stelle. Sie ist das ein­zi­ge Grundrecht, das nicht abge­wo­gen wer­den kann, wäh­rend wir die ande­ren Grundrechte durch­aus immer abge­wo­gen haben. Wir haben nie jedes Leben geret­tet, weil es dafür irgend­wann auch öko­no­mi­sche und wis­sen­schaft­li­che Grenzen gibt. Und die Würde setzt dem Schranken, denn wo bleibt die Menschenwürde, wenn man jeman­den nicht ster­ben lässt, son­dern zehn Jahre lang an einer Maschine belässt? Das waren Themen, die wur­den in den letz­ten 20 Jahren häu­fig im ÖRR bespro­chen. Die Patientenverfügung ist ein Kind die­ses Jahrtausends. Kaum kommt aber ein "neu­ar­ti­ges Virus" um die Ecke und der gesell­schaft­li­che Konsens ist dahin und wir miss­ach­ten das Grundgesetz, stel­len "das Recht auf Leben" höher als die Menschenwürde. Man darf aber nicht klei­ne Gewerbetreibende blu­ten las­sen damit ande­re ein gering­fü­gig gerin­ge­res Risiko haben, an Covid-19 zu sterben.

    2. @akAuch das ist sym­pto­ma­tisch für die­sen Herrn. Es gibt einen schö­nen Nonsens-Spruch:"Wenn du sie nicht mit Argumenten über­zeu­gen kannst, ver­wir­re sie mit Schwachsinn". Trifft wohl für die­sen aus mei­ner Sicht gefähr­li­chen Einpeitscher in hohem Maße zu.

  8. .…der staat­lich geprüf­te Fehldiagnostiker und Schwurbelgott wird offen­sicht­lich lang­sam nervös…

  9. Ich behaup­te mal, dass in einer Pandemie prak­ti­zie­ren­de Ärzte und Infektionsepidemiologen die Experten sind und sich Virologen mit ihren Aussagen ganz hin­ten anstel­len müs­sen. Die haben doch in ihrem gan­zen Leben noch nicht ein­mal ein Virus gesehen.

  10. Von heute:

    Verdachtsfälle von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen nach Impfung zum Schutz vor COVID-19
    seit Beginn der Impfkampagne am 27.12.2020 bis zum 02.04.2021

    Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) berichtet über 31.149 aus Deutschland gemeldete Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung mit den mRNA-Impfstoffen Comirnaty (BioNTech Manufacturing GmbH), COVID-19-Impfstoff Moderna (MODERNA BIOTECH SPAIN, S.L.) und dem Vektor-Impfstoff Vaxzevria (früher: COVID-19-Impfstoff AstraZeneca; AstraZeneca AB) zum Schutz vor COVID-19 von Beginn der Impfkampagne am 27.12.2020 bis zum 02.04.2021.

    Bis zum 02.04.2021 wurden laut Angaben des Robert Koch-Instituts 14.381.068 Impfungen durchgeführt, davon 10.722.876 Impfungen mit Comirnaty,
    713.067 Impfungen mit dem COVID-19-Impfstoff Moderna und
    2.945.125 Impfungen mit Vaxzevria.

    12.409 Verdachtsfälle wurden zur Impfung mit Comirnaty gemeldet,
    1.139 Verdachtsfälle zu dem COVID19-Impfstoff Moderna,
    17.170 Verdachtsfälle zu Vaxzevria und in
    431 gemeldeten Verdachtsfällen wurde der COVID-19- Impfstoff nicht spezifiziert.

    Die Melderate betrug für die drei Impfstoffe zusammen 2,2 pro 1.000 Impfdosen, für Meldungen über schwerwiegende Reaktionen 0,2 pro 1.000 Impfdosen gesamt.
    https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-02-04-21.pdf?__blob=publicationFile&v=4

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