CORONA-IMPFPFLICHT: Vorbild Reichsimpfgesetz

Dieser Gedanke wird am 2.3. unter genann­tem Titel auf faz.net dis­ku­tiert (Bezahlschranke).

»Wahr­schein­lich wer­den sich die Abgeordneten, die bis­her Vorschläge für eine erwei­ter­te Corona-Impfpflicht for­mu­liert haben, noch ein­mal zusam­men­set­zen. We­der der Gruppenantrag für eine Impfpflicht aller Erwachsenen noch jener für eine Impfpflicht von 50 Jahren an haben Aussicht auf eine Mehrheit im Bundestag.

Gleiches gilt für den Vorstoß der CDU/CSU-Fraktion, die zunächst den Auf­­bau eines Impfregisters for­ciert und eine Impfpflicht für Ältere spä­ter ermög­li­chen möch­te. Soll also über­haupt eine erwei­ter­te Impfpflicht kom­men, wer­den alle Antragsteller Kompromisse machen müs­sen – und ver­mut­lich über einen ganz neu­en Gesetzentwurf nach­den­ken. „CORONA-IMPFPFLICHT: Vorbild Reichsimpfgesetz“ weiterlesen

Vom immunisierten Volkskörper zum „präventiven Selbst“. Impfen als Biopolitik und soziale Praxis vom Kaiserreich zur Bundesrepublik

Dieser Beitrag erschien 2013 in den "Vierteljahrsheften für Zeitgeschichte". Viele der dama­li­gen Erkenntnisse klin­gen aktu­ell, es begeg­nen uns RKI und PEI:

»Impfstoff ist knapp, Impfungen selbst sind nicht unge­fähr­lich und des­halb umstrit­ten. So ist es heu­te – und so war es im 19. Jahrhundert, als die Präventivmedizin noch in den Kinderschuhen steck­te. Malte Thießen, Historiker an der Universität Oldenburg, skiz­ziert die Etappen der lan­gen Impfgeschichte, er bie­tet in sei­nem facet­ten­rei­chen Aufsatz aber sehr viel mehr: Im Zentrum steht der Staat als ambi­tio­nier­ter Akteur umfas­sen­der Biopolitik, der zur Immunisierung des „Volkskörpers“ lan­ge auf Zwang setz­te…« „Vom immu­ni­sier­ten Volkskörper zum „prä­ven­ti­ven Selbst“. Impfen als Biopolitik und sozia­le Praxis vom Kaiserreich zur Bundesrepublik“ weiterlesen

Impfgeschichte(n) und die Verharmlosung der NS-Medizin in der Corona-Impfkampagne

Auch wenn "Radio Flora – das freie Webradio in Hannover" den von ihm gesen­de­ten Beitrag unter obi­gem Titel mit einem "Erstarken der Rechten im Rahmen der Corona-Impfkampagne – eine ver­hee­ren­de Entwicklung" in Verbindung zu brin­gen sucht, hat sein Inhalt rein gar nichts damit zu tun.

Ganz im Gegenteil geht es in der aus­führ­li­chen Sendung, zu der es hier das Manuskript gibt, um die poli­ti­sche Instrumentalisierung des Themas durch Medien und offi­zi­el­le Stellen. Das wird bereits klar durch die ein­lei­ten­den Worte:

»1. "… nicht die Chance geben, die Impfung zu umge­hen" – Jagdszenen aus Deutschland „Impfgeschichte(n) und die Verharmlosung der NS-Medizin in der Corona-Impfkampagne“ weiterlesen

Die größte Impfkatastrophe in Deutschland

Auf welt.de ist am 3.2. (hin­ter der Bezahlschranke) zu lesen:

»Um der Tuberkulose end­lich Herr zu wer­den, wur­de 1930 in Lübeck Hunderten Kleinkindern ein neu­ar­ti­ges Serum ver­ab­reicht. Nachdem vie­le gestor­ben waren, stell­te sich her­aus, dass der Impfstoff feh­ler­haft auf­be­rei­tet wor­den war.

Das Versprechen klang ver­füh­re­risch: „Ihr seid in der Lage, dafür zu sor­gen, dass eine Ansteckung gerin­ge­re Gefahren mit sich bringt“, hieß es auf dem Flugblatt, das in Lübeck ver­teilt wur­de. „Dieses Schutzmittel ist völ­lig unschäd­lich; irgend­wel­che gesund­heit­li­che Störungen hat es nicht zur Folge“, ver­si­cher­ten Gesundheitsamt und Tuberkulose-Fürsorgestelle. Die Schwindsucht, die­se Geißel der Industrialisierung und Massenquartiere, sei end­lich besiegt. Zudem wer­de die Impfung kos­ten­los durch Arzt oder Hebamme besorgt.

Damit begann Anfang 1930 ein neu­es Kapitel im „Kampf gegen die Tuberkulose“. Babys wur­de in den ers­ten Lebenstagen ein Serum ver­ab­reicht, das als „Calmette’sches Mittel“ bezeich­net wur­de. Nach weni­gen Wochen star­ben die ers­ten Kinder, am Ende wuchs sich das „Lübecker Impfunglück“ zum größ­ten Impfskandal in Deutschland aus, zu einem Lehrstück, wie Prophylaxe gegen eine Seuche nicht betrie­ben wer­den darf – ohne Sicherheitsstandards, ohne Kontrollen, ohne Risikobewusstsein. Darin unter­schied sich Lübeck 1930 von der Bundesrepublik der Gegenwart.«

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Finstere Traditionen der Goethe-Universität

Hier war bereits dar­auf hin­ge­wie­sen wor­den, daß vie­le Handelnde in der Corona-PR engs­te Verbindungen zur Goethe-Universität in Frankfurt am Main haben. Genannt sei­en hier nur die Namen Drosten, Cichutek und Ciesek. Das mag Zufall sein, in jedem Fall lohnt ein Blick auf die Geschichte der Hochschule, hier im Wesentlichen nach Wikipedia dargestellt.

Bereits ihre Gründung als Stiftungsuniversität 1914 brach­te enge Verbindungen zum Finanzkapital mit sich. Vor allem Witwen von Bankiers enga­gier­ten sich phil­an­thro­pisch. Derart ent­stand auch das Institut zur Erforschung von Infektionskrankheiten, des­sen Leitung 1906 dem Wissenschaftler, Arzt und spä­te­ren Nobelpreisträger Paul Ehrlich über­tra­gen wurde.

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Tagesschau vor 20 Jahren: Schon damals Verschleierung und Worthülsen

Gesundheitsministerin Schmidt spen­diert der Pharmaindustrie 400 Millionen.

Quelle: https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-835249.html

Auf arznei-telegramm.de war damals zu lesen:

»BMG-KUNGELEIEN: FESTBETRÄGE ERKAUFT, POSITIVLISTE GEOPFERT

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Prof. Schmidt-Chanasit entgeht Scheiterhaufen

Der Virologe Prof. Schmidt-Chanasit woll­te nicht enden wie Giordano Bruno. Der wur­de im Jahr 1600 von der katho­li­schen Inquisition wegen Ketzerei ver­brannt (was tat­säch­lich schon im Jahr 2000 als Unrecht aner­kannt wur­de). Er hat sich für den Weg des Galileo Galilei ent­schie­den, der weni­ge Jahre nach Bruno sein Leben vor­erst dadurch ret­te­te, daß er sei­ne wis­sen­schaft­li­chen Erkenntnisse widerrief.

Nun stand nicht das phy­si­sche Leben von Schmidt-Chanasit auf dem Spiel. Sehr wohl aber sei­ne Reputation in den Medien und der Fachwelt. Und da gibt es inzwi­schen zahl­lo­se Beispiele, wie (ruf)mörderisch die­se sein kön­nen. Schließlich sind WissenschaftlerInnen und ihre Institute abhän­gig von öffent­li­chen Geldern und nicht zuletzt Drittmitteln von Konzernen. Da emp­fiehlt es sich, sich nicht mit dem Gesundheitsminister anzu­le­gen oder auch nur mit Christian Drosten, der über Geldvergabe ein gewich­ti­ges Wort mit­zu­re­den hat (s. Profs. ent­setzt über Selbstbedienung von Drosten und Charité). Zudem ist Schmidt-Chanasit beschäf­tigt beim Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin. Das hat sich bis heu­te sei­ner übels­ten Nazivergangenheit und dem "Entfernen" jüdi­scher und unlieb­sa­mer Mitarbeiter nicht gestellt (s. Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin: Weiter kein Problem mit Nazi-Vergangenheit).

Schmidt-Chanasit kriecht auf welt.de am 8.12. so zu Kreuze:

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